Die Zeit um ein Lebensmittel herzustellen wird immer kürzer. Das zeigt nebenan aufgeführte Statistik. Beispielsweise für die Zubereitung für 1 Kilogramm Schweinekotelett hat man 1970 cirka 90 Minuten benötigt. Heute mit den immer besseren und qualitativ hochwertigeren Schneide- und Zubereitungsverfahren der Maschinenindustrie konnten wir die Zeit dafür auf knapp 20 Minuten herunterschrauben. Eine Ersparnis, die mehrere Seiten hat. Einerseits vernichten wir dadurch natürlich Arbeitsplätze, der Metzger wird sich nicht wirklich freuen ebenso wie der Mitarbeiter vom Schlachthof. Andererseits führen wir dieses rasante Tempo auch bei den fortfolgenden Arbeitsschritte weiter. Beispielsweise bei der Zubereitung eines Schweinekoteletts für ein gemütliches Dinner zu Hause? Kaufe ich das Kotelett schon abgepackt und tiefgekühlt, dass ich es bloss noch in der Mikrowelle auftauen und zubereiten muss?
Was passiert mit uns? Leben wir künftig immer mehr in einer Fastfood Gesellschaft ohne Zeit, ohne Genuss, ohne Stillsitzen?
Gibt es bei euch demnächst einen amerikanischen Abend? Vielleicht macht ihr dann anstatt Fastfood auch mal was zum geniessen und zum anschauen auf richtig amerikanische, deftige Art und Weise. Beispielsweise ein Dessert à la Amerika-Flagge?
Gestern Abend bot sich mir wieder einmal spontan die Möglichkeit mit Freunden in der selben Runde zu sitzen und gemeinsam eine gute Flasche Wein zu trinken. Ich bin selber noch nicht der Weinkenner wie er im Bilderbuch steht, aber komme langsam auf den Geschmack und hinter die Legenden und Tugenden aus der Weinbranche. Ein schönes Bild bot sich mir als mein Kollege anfing den Wein zu schwenken. Aber… Read the rest of this entry »
Die Rebe ist eine Pflanze der gemässigten Klimazonen der Erde. Auf der nördlichen Halbkugel liegt ihr Verbreitungsgebiet etwa zwischen dem dreissigsten und einundfünfzigsten Breitengrad. In diesem Streifen befinden sich die Anbaugiete von Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika. Das Gebiet mit der stärksten Verbreitung der Rebe ist der Mittelmeerraum. Hier ballen sich die klassischen Rebländer zusammen, auf die mehr als die Hälfte des Weltweinbaus entfällt: Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Nordafrika. Hier liegt auch der Ausgangspunkt der Reb- und Weinkultur, die dann von den Römern und Griechen verbreitet wurde und so auch bis weit nach Nordeuropa gelangt ist. Read the rest of this entry »
Die Tätigkeiten des Winzers und des Kellermeisters über das Jahr zeigen deutlich: Weinbau in Verbindung mit Weinbereitung ist ein arbeitsintensives Gewerbe. Von der Anlage eines Rebberges und dess Pflege über die Ernte und Weinbereitung bis zum Ausbau des trinkfertigen Qualitätsweines müssen sehr viele Arbeitsstunden aufgewendet werden – mehr als in praktisch jedem andern Landwirtschaftszweig. Allerdings sind auch die Erträge pro Flächeneinheit entsprechend hoch. Doch sie setzen viel mühsame Handarbeit voraus. Dabei besteht häufig – und zum Glück – eine direkte Beziehung.
Das Geheimnis des Weins steckt im Bau der Rebe. Kenntnisse über Wein und Weinbau sollten sich nicht im Wissen über Weingeographie und Weingeschichte erschöpfen. Im Mittelpunkt steht die Rebe mit ihrem Bau und den daraus resultierenden Lebensvorgängen. Schon immer hat sich der Mensch dieser Kenntnisse zu bedienen gewusst und hat damit wichtige Voraussetzungen zur Bereitung grosser Weine geschaffen. Die Rebe als Pflanze ist darum einer näheren Betrachtung wert. Organe und Erscheinungsbild. Als Hauptorgane der Rebe werden unteschieden: Wurzel, Achse mit Knospen, Blätter, Blüten und Ranken. Read the rest of this entry »
Während den ersten Eiszeiten verschwanden die Rebengewächse aus den weit nördlichen Gebieten. Sie überlebten am Mittelmeer, in den Gebieten um das Schwarze Meer und in Mittelasien. Danach jedoch wanderten die Reben wieder nach und nach zurück in den mitteleuropäischen Raum. Es ist anzunehmen, dass die Kultivierung der Wildrebe durch den Menschen bereits vor etwa 4000 Jahren im östlichen Mittelmeerraum schrittweise begonnen hat.
Das perfekte Dinner – wer kennt es nicht und vor allem wer wünscht es sich nicht. Am Wochenende habe ich mal wieder Zeit und Lust gefunden mich in der Küche auszutoben. So habe ich mich intensiv mit dem Menü vom Abend befasst und alles genau geplant wie es angerichtet und kombiniert werden sollte.
Ein Filet im Teig sollte her. Nur wie bekommt man das ganze so hin, dass es dann auch wirklich nach Wunsch schmeckt und auch der Herzdame gefällt?
Hätten Sie es gewusst: Die Rebe ist in ihrer ursprünglichen Wuchsform eine mit Lianen zu vergleichende Waldpflanze. Einer Schlingpflanze ähnlich klettert sie in lichten Wäldern den Bäumen entlang hoch. Ein solcher Kletterstrauch kann riesige Ausmasse erreichen, Stämme von erheblicher Dicke entwickeln und 200 bis 300 Jahre alt werden. Letzte Exemplare solcher Wildreben kann man in Auenwäldern Deutschlands, der Schweiz (Wallis), des Balkans und vor allem in den Länders des ehemaligen Jugoslawiens finden. Read the rest of this entry »
Filets mit Marinade gut bestreichen und mit Specktranchen einrollen. Die Filets kurz rundum anbraten und bei geringer Temperatur ca. 20 Minuten garen lassen. In 2 cm dicke Stücke schneiden und servieren.
Sauce
Speckwürfel 100g
1 dl Rindsbouillon
1 dl Weisswein
100 g Rosinen
1 Schuss Grand Marnier
1 Schuss Orangensaft
250 ml Rahm
1-2 Esslf. Ketchup
1 Esslf Honig
wenig Salz
Pfeffer, Curry, Paprika
Speckwürfeli in Pfanne kurz anbraten und mit Bouillon ablöschen. Wein beigeben und die Rosine. Grandmarnier und Orangensaft beigeben, um das Aroma abzurunden. Rahm und Ketchup beigeben und je nach Geschmack würzen und einköcherln bei niedriger Tempperatur bis die Sauce um ½ reduziert ist. Am Schluss noch den Honig beigeben
Salbeikartoffelgratin
600 g festkochende Kartoffeln
4-10 Blätter jungen Salbei
Reibkäse
Salz, od Aromat, Muskat
Kartoffeln in dünne Scheiben Schneiden und in die eingefettete Gratinform legen und nach Geschmack würzen. In jede 2. Lage Salbeiblätter darauflegen. Zuletzt die Form mit Rahm auffüllen, bis knapp unter dem Gefässrand und mit Reibkäse bedecken. Den Gratin mit Alufolie bedecken und 1 Std. bei 220 Grad backen.
10 Min. vor Ende, Alufolie entfernen und den Gratin goldbraun werden lassen.