Gestern Abend bot sich mir wieder einmal spontan die Möglichkeit mit Freunden in der selben Runde zu sitzen und gemeinsam eine gute Flasche Wein zu trinken. Ich bin selber noch nicht der Weinkenner wie er im Bilderbuch steht, aber komme langsam auf den Geschmack und hinter die Legenden und Tugenden aus der Weinbranche. Ein schönes Bild bot sich mir als mein Kollege anfing den Wein zu schwenken. Aber…… er hat den Triple A 2005 auf eine Art und Weise geschwenkt wie ich es noch nicht gesehen habe. Richtig oder Falsch, Schwarz oder Weiss gibt es ja bekannterweise genau so wenig wie bei Entscheidungen. Alles hat seine Auswirkungen und Folge. Mein Kollege hat den Wein den ganzen Abend lang geschwenkt. Für mich war das sehr faszinierend wie er sich mit dem Glas beschäftigte, gleichzeitig über Wein referierte und selber ganz fasziniert war wie der Wein seine Kurven im Glas zog. Je länger der Abend wurde, desto besser schien im der Wein zu schmecken. Er hätte seinen Geschmack komplett verändert und sei voller im Geschmack.
Zudem hat er eine schöne Bemerkung über Wein- und Biertrinken zum Allgemeinwohl beigetragen. Beim Weingenuss hätte erhinterher viel weniger das Gefühl “dämlich betrunken” zu sein wie das beim Biergenuss der Fall sein. Da kippe man einfach Mass für Mass oder Stange für Stange die Kehle hinunter und ist dann irgendwann betrunken. Beim Wein merkt man den Effekt angeblich einfacher und kann so den Konsum kontrollieren. Das ist aber seine Meinung, mir war das zu diesem Zeitpunkt egal, da ich weder ein Auto nach Hause zu fahren hatte, noch sonst vor die Tür gehen musste und konnte mich daher voll dem Weingenuss fügen.
Ich freue mich schon aufs nächste Treffen rund um das Thema Wein und Genuss.
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